Tim Rehwinkel, einst Frontmann der Groovin Gobblins, bringt dem Zuhörer mit seiner unverkennbaren Stimme das aktuelle Tagesgeschehen vom persönlichen Beziehungsgeflecht bis hin zu den Abnormen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Tuns nahe. Er ist stetig mit dem Mutterschiff unterwegs, um seine innere Unruhe in den Orbit zu tragen. Der kreativ verrückte Autodidakt unterstützt seinen Gesang mit Soundcoullagen an Rhodes, Piano und Synthis.


Getragen wird die Band von Andreas Müller am Bass, der in Osnabrück, ein

gefragter Bassist ist. So hat er in allen Bereichen vom Jazz bis hin zum Blues, von

der freien bis hin zur klassischen Musik seine Spuren hinterlassen und ist inzwischen

gar als Co-Musik-Produzent für Kindermusicals in Erscheinung getreten. Selbst beim

Osnabrücker Morgenlandfestival ist Müller schon öfters zusammen mit

internationalen Künstlern aufgetreten und ist festes Mitglied der „Morgenland All Star

Band“. Als Bassist war er am Oldenburger Staatstheater für das Stück „Song Of My

 Life“ sowie für „Evita“ am Theater am Domhof in Osnabrück engagiert.

Müller unterhält ein kleines Studio und hat sein eigenes Label Tiefton gegründet,

das vor allem eigenständiger, kreativer Musik eine Plattform bietet.



Unterstützung erfährt er dabei von Florian Schaube am Schlagzeug und weiteren

percussiven Geräuschen. Die Beiden lernten sich durch die Wohnungsvermittlung

eines gewissen Schreiner in einem holländischen Ort namens Hilversum in der Nähe von Amsterdam kennen und schätzen. Nach dem Studium an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten zog es beide in die Osnabrücker

 Blues-Szene, wo Schaube seitdem bei der Blues Company seine tagtäglichen Brötchen auf nationalen wie internationalen Bühnen verdient. Zudem opfert er aber auch bei vielen anderen Projekten, sein Herzblut für die rhythmischen Belange. Auf zahlreichen Tonträgern ist sein Groove zu entdecken.

Angereichert wird der Sound mit virtuosen Soli von Saxofonist Dmitry Suslov aus RU-Nishni Novgorod , der den Abschluss seines Master-Studiums in Leipzig mit Bravour bestanden hat, nachdem er das Studium am Osnabrücker Conservatorium hervorragend abgeschlossen hatte.

 Im übrigen sein 3.!Studium, nachdem er am Glinka-Conservatoire in Nishni klassisches Schlagzeug studiert hat…die einen sagen: welch großartiges Talent, die anderen sprechen gar von musikalischem Wahnsinn…Der Hannoveraner Tausendsassa ist inzwischen ein gefragter Musiker, bei dem schon nur die Erwähnung einer Session größte Wallungen auslöst.

Nicht zu vergessen ist Stephan Niedenführ an der Gitarre. Er erlernte seine

 Fähigkeiten an der Musikhochschule im niederländischen Groningen und gibt dem Klangbild der Band sein ganz eigenes Gesicht. Indem er neben der akustischen Gitarre, vor allem seinem elektrischen Saiteninstrument, aufregende zappaeske Skalen entlockt und diesen durch reizvolle Effekte, zu galaktischen Schwingungen verhilft. Erleuchtung brachte ihm, neben vielen anderen Projekten, die Zusammenarbeit mit Jesus, die er der Band „Metajoule“ mit ihrem einzigartigen Retro Boule Sound weiterreichte. Das Jazz Duo Kleinograph ist seine Hommage an vergangene Zeiten.
Mit seiner unbändigen Energie leitet er die Klangschmiede Osnabrück.